Comeback

Liebe Blogleserinnen und Blogleser

Für eine seeeeeehr lange Zeit war es ganz still um meinen Reiseblog. Das reale Leben, abseits des Worl-Wide-Web hatte mich fest im Griff. Mein Leben blieb aber selbstverständlich nicht ohne Reisen 😉 Die Seite wird nach und nach etwas erneuert und aktualisiert. Bei Fragen darfst du dich gerne über die Kommentarfunktion an mich wenden.

Herzlichst Madeleine

Schön war’s!

Der Herbst ist da und die Sommerferien liegen schon lange zurück. Es wird Zeit für einen kleinen Reisebericht von unserem knapp dreiwöchigen Afrikaabenteuer!

Die Hinreise ist anstrengend, wenig Schlaf und unbequeme Flugzeugsitze tragen ihren Teil dazu bei. Zum Glück holt uns Hermann vom Flughafen ab, so dass wir nicht direkt nach dem Flug noch stundenlang Autofahren müssen. In Modimole stärken wir uns bei Mittagessen, bevor wir auf die Thandeka Lodge fahren. Am ersten Tag bereits einen Game Drive, das lässt alle Anstrengungen vom Flug vergessen… Antilopen, Zebras, Löwen und Nashörner… Wir sind in Afrika!

Wir sind eigentlich gemütlich unterwegs, wenig Fahrkilometer pro Tag sind eingeplant. Trotzdem lässt es sich nicht vermeiden, einige Fahrtage einzulegen. Dabei hat es bereits der erste total in sich! Abgelegene Dörfer, Schulkinder entlag der Schnellstrasse, Ziegen und Kühe soweit das Auge reicht und kurz vor dem Hotel fahren wir noch an einen Unfall. Ein junges belgisches Paar kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Die Frau steht  unter Schock und hat eine ziemlich üble Kopfverletzung.
Es hat bereits eine Familie, ebenfalls Touristen aus Europa, angehalten und versuchen zu helfen. Auch wir halten an und schauen ob wir unsere Dienste anbieten können, denn in Afrika auf Hilfe zu warten bedeutet man wartet seeeeeeeeehr lange! Kurz und gut, wir laden die junge Frau und die Mutter der Familie auf und bringen sie in das Spital das beinah gegenüber von unserem Hotel liegt.

Der nächste Tag gehen wir dann etwas enspannter an und entscheiden uns eine Wanderung im Blyde River Nature Reserve zu machen. Gemäss den Beschreibungen im Reiseführer müsste die Wanderung zwar länger dauern aber einfach sein. Doch die letzte Regenzeit und der mangelde Unterhalt haben ihre Spuren hinterlassen. Teilweise sind ganze Wegabschnitte nicht mehr dort wo sie sein müssten und wir klettern buchstäblich von Fels zu Fels. In der Schweiz würde so ein Wanderweg eine blau-weisse Markierung erhalten… Doch die Anstregnungen lohnen sich. Orte wie in einem Märchenfilm und einen wunderbaren Ausblick auf den drittgrössten Canyon der Welt machen diese Wanderung wohl zu einer der schönsten in ganz Südafrika.

Uns erwartet heute die Panorama Route, die Strasse entlang des Canyons. Der Blyde River und seine Nebenflüsse haben in dieser Landschaft zahlreise bizarre Formationen und grandiose Aussichtsplateaus geschaffen, wenig fahren, dafür viel schauen.
Abends erwartet uns dann die Guest Lodge von Hendry. Wir finden sie aber nur dank der netten Dame im Touristoffice, denn klein, fein und ganz schön versteckt liegt die Lodge mitten in Graskop. Wir sind beide überrascht denn so eine hübsche Unterkunft mitten in der Stadt hätten wir nicht erwartet. Hendrys Service macht dann unseren kurzen Aufenthalt sogar perfekt. Können wir nur weiterempfehlen!

Adieu Zivilisation, willkommen Busch, heute fahren wir in den berühmten Krüger Nationalpark! Bereits nach den ersten paar Kilometern wird klar, dass das Leben hinter dem Grenzzaun anders tickt und andere Regeln herrschen als im restlichen Südafrika. Doch genau dieser Ort ist der Grund, weswegen es mich immer wieder nach Afrika zieht. Die nächsten 10 Tage erwartet uns die Tierwelt Afrikas und ein unkompliziertes Leben im Busch.

Bevor wir den Krügerpark verlassen geniessen wir noch drei spannende Tage in der Makuleke Region, dem nördlichsten Teil des Parks. Auf der Outpost Lodge können wir es uns so richtig gut gehen lassen und geniessen die Abgeschiedenheit dieses Ortes.

Doch alles hat ein Ende… Auch wir müssen den Park verlassen und machen uns auf den Weg nach Louis Trichardt, das heute  Makhado genannt wird. Der Südafrikanische Staat benennt seit einigen Jahren all jene Ortschaften um, die noch immer einen Namen aus der Apartheid tragen. So eben auch die Stadt Louis Trichardt. Ab und zu kann das ganz schön verwirrend sein, wenn auf der Strassenkarte ein anderer Name steht als auf dem Navi und sich auch die Strassenschilder nicht einig sind, welcher Name jetzt gilt. Kurz vor Louis Trichardt (oder eben Makhado) haben dann sogar pfiffige Einwohner die neuen Strassenschilder wieder mit den alten Namen übersprayt.

Sei es drum, wir finden unsere Unterkunft in der Soutpansberg-Region ohne Mühen und sind wieder einmal überrascht über eine wunderschöne Lodge mit super nettem Service. Die Madi A Thavha Mountain Lodge ist anders als alles andere was wir bis jetzt gesehen haben und bereuen es schon ein wenig, dass wir da nur eine Nacht bleiben.

Noch eine letzte Nacht wieder auf der Thandeka Lodge und der Heimflug wartet auf uns. Die vielen Leute auf dem Flughafen sorgen zwar dafür, dass sich unsere Begeisterung in Grenzen hält, trotzdem aber machen wir die Duty Free Shops noch unsicher. Denn – man kann es glauben oder nicht – die schönsten Souveniers gibt in Joburg am  Flughafen.

 

Exotik in Europa – motzen auf zu hohem Niveau

In den Frühlingsferien hat es uns ganz spontan und ohne irgendwelche Vorplanung auf Mallorca verschlagen. Die kleine Spanische Insel im Mittelmeer gehört wohl zu einer der bekanntesten Ferieninseln im deutschsprachigen Raum. Warum dies so ist, also weshalb da (vor allem) die Deutschen schon über Jahrzehnte immer hinreisen, ist mir gänzlich unbekannt…

In Mitteleuropa sind wir uns ein pünktliches ÖV-System gewöhnt (also ich meine, 4 Minuten Verspätung im Alltagsverkehr ist ja normal….).  Im Deutschen Fernverkehr sind sogar Stunden der Verspätung normal. Klar kann man da mal die Fassung verlieren wenn man merkt, dass man dadurch zu spät zur Arbeit kommt oder einen Anschlusszug verpasst.
Wirklich erstaunt hat mich allerdings, dass genau diese Menschen in den Ferien ebenfalls kurz vor dem Durchdrehen sind, wenn der Bus nach Palma nicht ganz pünktlich fährt. Das ansich wäre ja noch kein Problem aber allein an unserer Haltestelle stehen rund 70 Menschen, die alle in den selben Bus wollen… Völlig logisch denkt sich der Normalo, die können den Fahrplan gar nicht einhalten…

Liebe Leser meines Blogs. Bitte denkt daran, die Welt geht nicht unter wenn man mal etwas warten muss. Take it easy! Das vermindert das Risiko eines Herzinfarktes und man ist nicht so gestresst!

 

Africa forever – schon wieder am Planen!

Ich kanns nicht lassen, ich darf schon wieder eine Reise nach Südafrika planen 🙂 Diesmal aber nicht als Tourist, sondern als Reiseleiterin und Safari Guide!
Die Reise wird folgendermassen aussehen, exklusiv zusammengestellt, in keinem Reisekatalog zu finden!

Reiseverlauf

Tag 1, Abreise, 22.7.13

21.30 Uhr Abfahrt in Glattfelden
22.45 Uhr Abflug nach Johannesburg O.R. Tambo international Airport mit SWISS

Tag 2, Ankunft in Südafrika, 23.7.13

9.10 Uhr Ankunft in Johannesburg, keine Zeitverschiebung.
Abholung durch Hermann Herzog von „AJC 4×4 Carhire“, Transfer (ca. 2 Stunden) nach Modimolle zur Autoübernahme (Land Rover Defender).
Fahrt von Modimolle ins Thandeka Private Reserve nahe Bela-Bela (ca. 45 Minuten).
Ankunft auf der Thandeka Lodge im Laufe des Nachmittages. Nachmittag zur freien Verfügung. Game Drive vor dem Abendessen.
Game Viewing: Breitmaulnashorn, Büffel, weisse Löwen, Geparden, Leoparden, Giraffen, Gnu u.a.
www.thandekalodge.com

Tag 3, Fahrtag, 24.7.13

Thandeka Lodge: Early Breakfast, danach Game Drive.Fahrt Richtung Osten zum nördlichen Ausläufer des Blyde River Canyons (ca. 5 Stunden). Wir übernachten im Blyde Canyon Forever Resort. Abendessen ist im Preis nicht inbegriffen.
Der Blyde River Canyon ist ein 26 Kilometer langer, bis 800 Meter tiefer und hauptsächlich aus rotem Sandstein bestehender Canyon. Er befindet sich im nördlichen Teil der Drakensberge, dem grössten Gebirge im südlichen Afrika und gilt als eines der großen Naturwunder des Kontinents.
Es ist der drittgrösste Canyon der Welt nach dem Grand Canyon in den USA und dem Fish-River Canyon in Namibia.
www.foreverblydecanyon.co.za

Tag 4, Blyde River Canyon, 25.7.13

Gemütliches Frühstück, danach Wanderung nach Lust und Laune. Das Blyde Canyon Forever Resort, in dem wir eine zweite Nacht bleiben, liegt mitten im Blyde Canyon Nature Reserve.

Tag 5, Panorama Route, 26.7.13

Nach dem Frühstück fahren wir nach Graskop über die Panoramaroute. Die Panorama Route gehört zu den schönsten und beliebtesten Reisezielen in Südafrika, auch bei den Südafrikanern, die es gern grün haben. Die Route führt über die zerklüfteten Höhenzüge der Drakensberge von Mpumalanga. Hier am nordöstlichen Teil der grossen Randstufe fällt das Inlandsplateau, das Highveld, abrupt und steil ab. Dem Besucher eröffnen sich phantastische Ausblicke auf die etwa 1000 Meter tiefer gelegenen Ebenen des Lowveld. Zumindest gilt dies für die trockenen Wintermonate. Zu anderen Jahreszeiten ist die Aussicht auf das Lowveld oft eher getrübt, denn das Randschwellengebirge bildet für die von Osten heranziehenden Regenwolken eine Barriere, die sie zum Aufsteigen und damit zum Abregnen zwingt. An der Panorama Route liegen auch die historische Goldgräberstadt Pilgrim’s Rest, die seit 1998 ein Nationaldenkmal ist, sowie die Sudwala Caves.
Übernachtung in der Dar Amane Guest Lodge  www.daramane.co.za

Tag 6, Pilgrim’s Rest, 27.3.13

Wir machen einen Abstecher zur nahegelegenen Ortschaft Pilgrim’s Rest. Die kleine Goldgräberstadt Pilgrim’s Rest ist ein beliebtes Freiluftmuseum welches 1986 zum Nationalen Denkmal ernannt wurde.
Nachdem 1873 die ersten Goldfunde bekannt wurden begann ein regelrechter Goldrausch, welcher die Einwohnerzahl in kürzester Zeit auf über 1500 steigen ließ. In den ersten Jahren wurde das Gold noch über Tage abgebaut, doch Ende des 19. Jahrhunderts begann die TGME (Transvaal Gold Mining Estates), Schürfrechte im großen Stil aufzukaufen und den Untertagebau voranzutreiben.
1971 wurden die Minen der TGME geschlossen und die Stadt an die Regierung als Nationalmuseum verkauft. Seither kann man durch die Straßen flanieren und das Flair einer alten Goldgräberstadt genießen. In den letzten Jahren wurden die Minen der TGME, dank des gestiegenen Goldpreises teilweise wieder eröffnet.
Danach Fahrt zum Krüger Nationalpark. Wir passieren den Park am Numbi Gate und geniessen die Safari bis zum Berg-en-Dal Rest Camp, wo wir übernachten.

Tag 7, Krüger, 28.7.13

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg durch den südlichen Teil des Park. Mit viel Glück erspähen wir gleich nach dem Camp ein Rudel Afrikanischer Wildhunde.
Wir übernachten im Lower Sabie Rest Camp.

Tag 8, Krüger, 29.7.12

Wir essen Frühstück auf der grossen Restaurantterasse des Camps.  Die Chancen stehen gut, dass sich derweil Elefanten, Nilpferde oder Krokodile im Sabie River beobachten lassen. Danach machen wir uns gemütlich auf den Weg Richtung Norden, geniessen dabei die Tier- und Vogelwelt. Wir übernachten im Olifants Rest Camp und starten von dort auf einen Night Drive.

Tag 9, Krüger, 30.7.13

Wir fahren weiter Richtung Norden entlang des Letaba River. In den Camps Letaba und Mopani decken wir uns mit Abendessen und Frühstück ein, denn wir übernachten im abgelegenen Bateleur Bushveld Camp.

Tag 10, Krüger, 31.7.13

Heute geniessen wir einen weiteren Safaritag und übernachten ein zweites Mal im Bateleur Bushveld Camp.

Tag 11, Krüger, 1.8.13

Heute fahren wir ins nördlichste der staatlichen Camps Punda Maria. Nach dem Abendessen gehen wir auf einen Night Drive.

Tag 12, Krüger, 2.8.13

Wir fahren noch weiter nördlich in die Makuleke Concession, das Parkgebiet zwischen den beiden Flüssen Limpopo und Levhuvu . Auf dem Weg dorthin machen wir einen Abstecher zum Croocs Corner, den Dreiländereck von Südafrika, Zimbabwe und Mozambique. Wir übernachten in „The Outpost Lodge“ und dürfen vor dem Abendessen einen Game Drive geniessen.

http://www.seasonsinafrica.com/lodges-in-south-africa/kruger-lowveld-lodges/the-outpost-kruger-national-park

Auf dem etwa 190km² grossen Gebiet lebte einst der Stamm der Makuleke, bevor es 1969 von der Apartheidregierung zum Nationalpark erklärt wurde. Die ca. 1500 Menschen wurden daraufhin mit Militärgewalt umgesiedelt. Obwohl 1998 dieses Land den Makuleke wieder zurückgegeben wurde, leben sie heute immer noch in den Dörfern ausserhalb des Parks. Sie nutzen das Gebiet für den Tourismus und können sich so auf den beiden Luxus Lodges in der Concession, wichtige Arbeitsplätze sichern.

Tag 13, Krüger, 3.8.13

Wir geniessen einen Lodge-Safari-Tag in der Outpost Lodge. Wir können zwischen den Aktivitäten „Bush-Walk“ oder „Game Drive“ wählen. Während unseres Aufenthaltes werden wir zudem die Lanner Gorge (Lanner-Schlucht), Thulamela (archäologische Stätte) und die Makuleke Village (Dorf der Landbesitzer) besichtigen.

Tag 14, Krüger, 4.8.13

Ein weiterer Lodge-Safari-Tag steht uns bevor:

  • Early Breakfast, ca. 6.00 Uhr: Kaffee, Tee und etwas zum Beissen
  • Morgen-Aktivität ca. 3 Std.: Walk oder Game Drive mit Guide
  • Brunch: grosses Frühstück
  • Zeit zum Entspannen oder vom Camp aus selber Tiere beobachten.
  • Afternoon Tea: üppiges Zvieri
  • Nachmittags-Aktivität ca. 3 Std.: Walk oder Game Drive mit Guide
  • Abendessen

Tag 15, Krüger – Louis Trichardt, 5.8.13

Am Morgen geniessen wir noch einen letzten Game Drive durch die Makuleke Concession, bevor wir uns auf den Weg Richtung Louis Trichardt machen. Wir übernachten in der Madi a Thavha Mountain Lodge, nahe der Stadt.
www.mountainfarmlodge.com

Tag 16, Louis Trichardt – Bela-Bela, 6.8.13

Über die Autobahn erreichen wir ganz gemütlich die Ortschaft Bela-Bela. Wir übernachten am selben Ort wie in der ersten Nacht, in der Thandeka Lodge. Somit dürfen wir wieder vor dem Abendessen einen Game Drive geniessen.

Tag 17, Abreise, 7.8.13

Unser Flug geht erst um 19.30 Uhr. Wir haben darum genügend Zeit für einen allerletzten Game Drive am Morgen. Wir bringen das Auto in Modimolle zurück und werden von Hermann auf den Flughafen gefahren.

Tag 18, zurück zu Hause, 8.8.13

Wir landen um 6.10 Uhr am Flughafen Kloten.

 

 

Schon lange zu Hause, 15.10.12

Die meisten von euch haben sich bestimmt schon gefragt, wieso der Blog irgendwo in Finland aufhört, obwohl wir doch schon lange wieder Zuhause sind. Der Alltag hatte uns viel zu schnell wieder im Griff und liess uns leider auch viel zu schnell vergessen, was wir im hohen Norden alles erlebt haben.
Die zwei letzten Kurzberichte von unserer Zeit in Skandinavien findet ihr nun weiter unten und wenn es die Zeit zulässt folgt dann bald auch schon ein Reisebericht.

Bis dahin wünsche wir euch allen eine gute Zeit und wer möchte, darf sich gerne bei uns Zuhause noch mehr Ferienbilder anschauen.

Zivilisation, Öland, Glasreich und schon wieder eine Fähre – Civilisation, Öland, Glass Kingdom and again a ferry, 4.7.2012

Am Abend erreichen wir mit der Vikingline Fähre Stockholm und wir erleben bereits zum zweiten Mal auf unserer Reise einen kleinen Kulturschock. Der Trubel in der grossen Stadt ist uns schnell zu viel und wir machen uns noch am selben Abend richtung Süden auf.
Zwei Tage später treffen wir Bekannte aus der Schweiz. Obwohl wir eigentlich keine grosse Sprünge mehr vor hatten, lassen wir uns überreden mit auf Öland zu fahren. Zum Glück, den das hat sich wirklich gelohnt! Öland ist landschaftlich eher mit Italien oder Griechnland zu vergleichen, was uns eine willkommene Abwechslung bietet.
Nach ein paar erholsamen Tagen auf der windigen Insel, fahren wir zurück aufs Festland und machen uns auf den Weg in Schwedens Glasreich. Glashütten, wo das Glas immer noch geblasen wird, stehen sich dort beinahe gegenseitig im Weg. Wir lassen es uns nicht nehmen und versuchen selbst den heissen Glassirup zu blasen und stellen so unsere eigenen Souvenirs her. Leider war nach einer Vase der ganze Zauber wieder vorbei und wir treten unseren Heimweg an, natürlich mit einer Fähre 🙂

We arrive in Stockholm in the evening and have a cultureshock for the second time. The big and busy city is too much for us and we drive southwards the same evening.
Two days later we meet friends from Switzerland. Even when we have no big plans anymore, we are persuaded to drive with to Öland. Luckily we did, because it was wonderful! The landscape from Öland is very special and looks more like Italy or Greece.
After a few relaxing days we leave the windy island and drive to Swedens Glass Kingdom. A lot of Glass Factories where they still blow the glass are found in that area. We also try to blow the hot melted glass and make our own souvenirs. But after a vase everything is over and we start our way home, with a ferry of course 🙂

Nahe dem Ende – Near the end, 25.6.2012

Wir hatten eine wunderbare Woche im Saimaa-Seengebiet verbracht und sind unterdessen in Turku, im Süden Finnlands angekommen. Das vergangene Wochenende stand voll im Zeichen des Mittsommer-Festes, das hier wichtiger als Weihnachten ist.
Zum Abschluss unseres Finnland-Abstechers, hier noch ein paar Impressionen…

We had a lovely week in the Saimaa-Lake area and are now in Turku, southern coast of Finland. The last weekend the locals celebrated the Midsummer, that is apparently more important than Christmas.
To finish our detour through Finland, some impressions…